Das bisherige Hoch-/Niedertarifmodell stammt aus einer Zeit zentraler Stromerzeugung mit nächtlichem Stromerzeugungsüberschuss. Heute wird Strom zunehmend dezentral und aus erneuerbaren Quellen wie Photovoltaik erzeugt.
Der Strompreis besteht aus drei Komponenten:
dem Energietarif (für den eigentlichen Strom)
dem Netznutzungstarif (für Bau, Unterhalt, Betrieb und Steuerung des Stromnetzes) und diversen Abgaben (u.a. Konzessionsabgaben an die Gemeinden, Netzzuschlag zur Förderung der erneuerbaren Energien).
Ab 2026 weist WWZ neu separate Messtarife aus, die bisher Teil der Netznutzungstarife waren. Die Messtarife widerspiegeln die effektiven Kosten und werden den Kundinnen und Kunden mit separater Position auf der Rechnung ausgewiesen. Zudem erhebt Swissgrid erstmals einen Tarifzuschlag für solidarisierte Kosten über das Übertragungsnetz. Er beträgt 0.05 Rp./kWh und deckt Kosten für Netz- und Anschlussverstärkungen sowie Überbrückungshilfen für die Stahlindustrie nach Art. 14bis StromVG.
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